Juli 2014

08.07.2014, 14.30 Uhr, Lohberger Weiher, Hünxer Straße 400, 46537 Dinslaken

Grundsteinlegung und Flutungsbeginn für den Lohberger Weiher

Meilenstein für die Realisierung des KQL

Am Dienstag, dem 08. Juli ist es soweit: Der „Lohberger Weiher“ im Kreativ.Quartier Lohberg wird geflutet. In Verbindung damit werden ab 14.30 Uhr Bürgermeister Dr. Michael Heidinger und Dr. Jürgen Rupp, Vorstand der RAG Aktiengesellschaft als Repräsentanten der Projektgemeinschaft Lohberg gemeinsam mit Umweltminister Johannes Remmel auch die Grundsteinlegung für den Bergpark vornehmen.

 

Der Lohberger Weiher hat eine Gesamtfläche von rund 9.000 Quadratmetern; er ist rund 1,80 Meter tief und kann bis zu 15.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen.Der Weiher sammelt sämtliches Regenwasser aus dem Zentralbereich und dem Gewerbegebiet. Sobald der Weiher gefüllt ist, erfolgt die Ableitung in ein weiteres Regenbecken im zukünftigen Wohngebiet. Von dort aus läuft dann die weitere Entwässerung über ein offenes Grabensystem in den „Lohberger Graben“. Damit entsteht ein dauerhaftes und nachhaltiges System zur Unterstützung von Flora und Fauna im KQL. Die Erstbefüllung des Weihers erfolgt mit Grundwasser in Trinkwasserqualität aus der sogenannten Fischerbuschleitung und wird rund fünf Tage in Anspruch nehmen.

Wegen seiner technischen Funktion wird der Lohberger Weiher nicht als Badeteich nutzbar sein. Die künftigen Besucher des Bergparks können aber in vielfältiger Weise das „Leben am Wasser“ genießen. Vom Westufer aus reichen drei große, überdachte Seepavillons weit in den Weiher hinein und bieten Gelegenheit zum sonnengeschützten Aufenthalt. Am Fuß der Pavillons gibt es langgestreckte Bänke mit weitem Blick über das Wasser. Nach Fertigstellung des Bergparks werden alle Uferzonen samt der terrassenförmigen Anlage begehbar sein. Zudem erlauben fest installierte Fitnessgeräte sportliche Aktivitäten.

 

Der Flutungsbeginn ist ein guter Anlass, auch eine formelle Grundsteinlegung für den Bergpark vorzunehmen. Eine „Zeitkapsel“ wird in die bereits fertiggestellte rund sechs Meter hohe Kletterwand gegenüber dem früheren Zentralmaschinenhaus im hinteren Teil des Bergparks eingebracht. Hier wurde eine verschließbare Öffnung eingebaut, in der die Kapsel versenkt werden kann. Die Zeitkapsel enthält eine Gründungsurkunde und tagesaktuelle Ausgaben der Dinslakener Zeitungen.

 

Auch wenn es von der Hünxer Straße aus so wirkt, als ob der Bergpark schon weitgehend fertiggestellt wäre: Flutung und Grundsteinlegung sind nur Etappen im gesamten Bauprozess. Im vorderen Teil des Parks brauchen Raseneinsaat und die jungen Bäume noch Zeit, um zu wachsen. Deshalb wird das Gelände nach der Grundsteinlegung weiterhin eingezäunt. Ein Großteil des Parks soll dann aber noch im Herbst 2014 eröffnet werden.

Projektgemeinschaft und Förderer RAG Dinslaken Ziel2.NRW Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Europäische Union NWE CREATIV.NRW ecce Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen